GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 06.12.2016
© Erich Arndt
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern
WEISSRUSSLAND
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Europa
Dsjarschynskaja Hara 345 m
Geografie:
Die
Dsjarschynskaja
Hara
(weißrussisch
Гара
Дзяржынская
ая
/Dserschinskaja
Gora)
ist
mit
345
m
die
höchste
Erhebung
Weißrusslands
und
liegt
westlich
der
Hauptstadt
Minsk
und
nahe
der
Stadt
Dsjarschynsk
(
Dserschinsk
).
Der
Berg
ist
Bestandteil
des
weißrussischen
Höhenrückens
.
Er
ist
nach
dem
sowjetischen
Revolutionär Felix Edmundowitsch Dserschinski benannt.
Unsere Aufstiegsroute:
Hinter dem Dorf Skirmantawa liegt nahe der Straße ein kleiner Parkplatz. Von
dort sind es nur wenige Meter bis zu einer aufgeschütteten Pyramide mit dem
Gipfelstein.
Unsere Abstiegsroute:
---
Anstrengung:
---
Ausrüstung:
---
Gefahren:
---
Im Reisetagebuch geblättert
(Mittwoch, 15.04.2015)
Beschwerliche Einreise in Belarus – leichte Bergbesteigung
In
der
Nacht
wird
die
Erde
gewaschen,
es
hat
geregnet,
der
Himmel
trägt
Grau.
Gut
im
Hotel
„
Ibis
Budget
“
versorgt,
steigen
wir
gegen
8:00
Uhr
ins
Auto.
Brigitte
chauffiert
durch
den
Warschauer
Berufsverkehr.
Über
die
E30,
mit
Lkws
voraus,
geht
die
Fahrt
nach
Brest,
gen
Osten.
In
jedem
Dorf
gibt
es
ein
Storchnest
und
ab
und
zu
ist
ein
Holzhaus
zu
sehen.
Nach
drei
Stunden
Fahrt
ist
die
Grenze
zwischen
Polen
und
Weißrussland
erreicht.
Auf
der
polnischen
Seite
dauern
die
Ausreiseformalitäten
zehn
Minuten.
Wir
überqueren
den
Grenzfluss
Bug
und
reihen
uns
vor
der
Grenzstation
von
Belarus
in
eine
der
vier
Autoschlangen
ein.
Ein
Beamter
mit
einer
grünen
Tellermütze
teilt
Migrationskarten
aus.
In
Minischrift
müssen
die
Felder
der
Ein-
und
Ausreisekarte
ausgefüllt
werden.
Die
nächste
Station
betitelt
sich
mit
Кантроль
аўтамабіляў
-
Kraftfahrzeugkontrolle.
Der
Kofferraum,
die
Fahrgestellnummer
und
die
Zulassung
werden
kontrolliert.
Es
folgen
die
Pass-
und
Visa-
Kontrolle,
dann
tritt
der
Таможенный
контроль
,
der
Zolldienst,
in
Aktion.
Alles
scheint
hier
Kontrolle
zu
sein.
Eine
Frau,
der
jegliche
Regung
im
Gesicht
fehlt,
fordert
Brigitte
auf,
einen
Koffer
zu
öffnen.
Ich
muss
eine
Kfz-Deklaration
beschaffen.
Hinter
einem
Schalter
tippt
eine
junge
Frau
die
Zulassung
des
Autos
ab
und
kopiert
meinen
Pass.
Nun
soll
ich
eine
dreiseitige
Erklärung
in
kyrillischer
Schrift
unterzeichnen.
Da
ich
den
Inhalt
nicht
lesen
kann,
sage
ich
Net!
Der
Konflikt
mit
der
jungen
Dame,
die
weder
Englisch
noch
Deutsch
spricht,
spitzt
sich
zu.
Schlussendlich
unterschreibt
Erich
und
Brigitte
zahlt
am
Schalter
der
Belorussischen
Bank
66.686
BYR
(Belorussische
Rubel),
das
sind
4,45
€
Bearbeitungsgebühr
für
die
Deklaration.
Nach
drei
Stunden
werden
uns
die
Pässe
und
die
Kfz-Zulassung
zurückgegeben.
Gegen
15:00
Uhr
hebt
sich
die
Schranke,
wir
werden
in
die
weißrussische
Freiheit
entlassen.
Die
nächste
Tortur
kommt
auf
uns
zu.
Die
Maut
wird
über
ein
elektronisches
Erfassungsgerät,
ein
sogenanntes
On-Board-
Units
(OBU),
ermittelt,
dass
der
Fahrer
bei
der
Firma
BelToll
für
700.000
BYR
mieten
muss.
Nochmals
werden
Dutzende
Formulare
ausgefüllt.
Ich
unterschreibe
an
sieben
Stellen
einen
Vertrag
und
klebe
das
Gerät
an
die
Innenseite
der
Windschutzscheibe.
Der
Tank
wird
preisgünstig
gefüllt
(0,80
€/Liter),
dann
geht
es
im
Tempo
von
100
-
120
km/h
über
eine
vierspurige,
fast
leere,
schnurgerade
Autobahn
in
Richtung
Minsk.
Ab
der
Stadt
Dserschinsk
fährt
Brigitte,
ich
navigiere
mit
dem
GPS-Gerät
zur
höchsten
Erhebung
Weißrusslands.
In
der
ländlichen
Gegend
wird
es
wellig,
der
weißrussische
Höhenrücken
zeigt
seine
Buckel.
Nach
einigen
Kilometern,
direkt
hinter
dem
Dorf
Skirmantawa,
fahren
wir
etwa
100
Meter
auf
einem
Feldweg
und
stellen
das
Auto
auf
einem
Parkplatz
ab.
Die
„
Bergbesteigung
“
beginnt
um
17:45
Uhr.
Auf
einem
mit
Kunststeinen
gepflasterten
Weg
geht
es
etwa
80
Meter
leicht
ansteigend
auf
ein
freies
Feld
hinaus,
das
von
zwei
Seiten
von
Wald
umgeben
ist.
Die
Bergkuppe
ist
mit
einem
hellgrün
angestrichenen
Betonzaun
quadratisch
umschlossen,
in
deren
Mitte
eine
künstlich
aufgeschüttete
Pyramide
steht.
Das
ganze
Areal
ist
begrast.
Zum
Gipfel
der
Pyramide
führen
zwölf
Betonstufen.
Oben
thront
ein
glatt
geschliffener
grauer
Basaltstein,
der
wie
ein
Grabstein
wirkt.
In
kyrillischer
Schrift
ist
zu
lesen,
dass
es
sich
um
den
Dsjarschynskaja
Hara,
den
höchsten
Berg
von
Belarus
mit
einer
Höhe
von
345 m
über
dem
Meer
handelt.
Nach
zwanzig
Minuten
haben
wir
genug
Beton
gesehen, die Fahrt geht weiter nach Minsk.