GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 28.12.2016
© Erich Arndt
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern
GRIECHENLAND
Geografie:
Der
Olymp
,
der
eigentlich
ein
Massiv
ist,
verfügt
über
sechs
Gipfel.
Der
höchste
Gipfel
ist
der
Mytikas.
Zu
den
weiteren
bekannten
Spitzen
gehören
der
Skala
und
Stefani.
Der
Mytikas
ist
in
der
griechischen
Mythologie
der
Treffpunkt
der
Götter.
Stefani
ist
der
Sitz
des
Zeus.
Der
Gebirgsstock
weist
besondere
geologische
Formationen
und
eine
ganz
eigene
Flora
und
Fauna
auf.
Deshalb
wurde
er
schon
1938
unter
Naturschutz
gestellt
und
1981
von
der
UNESCO
zum
Biosphärenreservat erklärt.
Unsere Aufstiegsroute:
1
.
Vom
Parkplatz
in
Prionia,
er
liegt
18 km
von
Litochoro
entfernt,
bis
zur
Refuge
A
„
Spilos
Agapitos
“
folgt
man
den
Wegmarkierungen,
die
teilweise
zum
europäischen
Fernwanderweg
E
4
gehören.
Bis
zur
Hütte
sind
1.000
Höhenmeter, verteilt auf ca. 8 km, zu bewältigen.
2
.
Auf
gut
gekennzeichnetem
Weg
geht
es
ab
2.300 m
über
die
Baumgrenze.
Ein
schmaler
Pfad
führt
über
die
Zonoria-Felsbänder
zum
Skala.
Von
dort
kraxelt man über Felsen in einem zum Teil steilen Anstieg auf den Mytikas.
Unsere Abstiegsroute:
Wie Aufstiegsroute.
Anstrengung:
Aus
einer
etwa
8 km
langen
Bergwanderung
(T2)
bis
zur
Hütte
„
Spilos
Agapitos
“
wird
im
direkten
Anstieg
auf
den
Hauptgipfel
Mytikas
eine
alpine
Kraxelei
(T4).
Die Hände werden zum Vorwärtskommen benötigt.
Ausrüstung:
Alpine Ausrüstung, Hüttenschlafsack.
Gefahren:
Alle alpinen Gefahren im Hochgebirge. Schwindelfreiheit beim Gratübergang vom
Skala zum Mytikas erforderlich.
Zum Seitenanfang
Zurück zur Startseite
Europa
Im Reisetagebuch geblättert
(Freitag, Sonnabend, 20.06./21.06.2014)
Besuch bei den Göttern des Olymp
Olymp 2.918 m
In
einer
18 km
langen
Serpentinenfahrt
geht
es
mit
dem
Auto
bis
zum
Parkplatz
Prionia
auf
1.100 m
hinauf.
Nachdem
die
Wanderschuhe
geschnürt
und
die
Rucksäcke
geschultert
sind,
beginnt
der
Aufstieg
zur
Berghütte
Refugio
Spilos
Agapitos
.
Der
Pfad
nach
oben
führt
hauptsächlich
durch
Wald
und
ist
in
einem
guten
Zustand.
Die
Kombination
von
Kiefern,
Buchen
und
Tannen
verleiht
der
Aufstiegsroute
einen
besonderen
Charme.
Im
oberen
Teil
geht
es
mit
Schweißperlen
auf
der
Stirn
im
Zickzack
ohne
Schatten
durch
eine
offene
Landschaft.
Nach
2:45
Stunden
sind
8 km
zurückgelegt
und
1.000
Höhenmeter
geschafft.
Auf
einem
Felsvorsprung
steht
das
steinerne
Gebäude
der
Berghütte.
Der
Blick
zurück
zeigt,
von
wo
wir
hergekommen
sind.
Weit
unten
liegt
Litochoro und das Mittelmeer.
Mit
Maria
Zolota,
der
Hüttenwirtin,
werden
die
Formalitäten
der
Übernachtung
geregelt,
dann
ist
Entspannung
angesagt.
Die
Neuankömmlinge
werden
Teil
des
Hüttenlebens:
Sie
trinken
Kaffee,
Cappuccino
oder
Tee
mit
Honig,
löffeln
Suppe,
essen
Spaghetti
und
entspannen
im
Kaminzimmer
vor
loderndem
Feuer.
Mit
den
Tischnachbarn
entwickeln
sich
Gespräche.
Da
gibt
es
zwei
Rentner
aus
Bayern,
eine
unternehmungslustige
Berlinerin,
die
schon
ein
Vierteljahr
allein
auf
Tour
ist
und
Costa,
den
jungen
Griechen
mit
seiner
Freundin,
der
für
die
Tischrunde
ein
Liter
Wein
ausgibt.
Zum
Hüttenleben
gehört
auch
eine
Grundschulklasse
aus
Thessaloniki,
die
sich lautstark bemerkbar macht.
Samstag:
Die
Nachtruhe
im
Achtbettzimmer
endet
um
5:45
Uhr.
Eine
Stunde
später
starten
Brigitte,
Danny
und
ich
bei
bestem
Wetter
zum
Mytikas,
dem
höchsten
Gipfel
des
Massivs
des
Olymp.
Auf
gut
gekennzeichneten
Weg
geht
es
jenseits
der
Baumgrenze
vorerst
hinauf
zum
Skala
(2.866
m).
Aus
der
bisherigen
Bergwanderung
wird
dann
eine
alpine
Kraxelei,
bei
der
auch
die
Hände
zum
Vorwärtskommen
benötigt
werden.
Nach
drei
Stunden
Aufstieg
sind
wir
die
ersten
Bergsteiger
des
Tages,
die
sich
um
die
griechische
G
ipfelfahne
aus
Metall
gruppieren.
Bei
Windstille
genießen
drei
irdische
Götter
aus
dem
fernen
Sachsen
die
Aussicht
auf
das
umliegende
Bergland.
D
er
Mytikas
ist
in
der
griechischen
Mythologie
der
Treffpunkt
der
Götter.
Der
Berg
Stefani
ist
der
Sitz
des
Zeus.
Nach
einer
halben
Stunde
Entspannung
geht
es
auf
gleicher
Route
zurück
zur
Hütte.
„
Morgenstund
hat
Gold
im
Mund“.
Wie
wahr,
denn
beim
Abstieg
kommen
uns
Dutzende
Bergwanderer
entgegen,
die
zum
Thron
der
Götter
drängen.
Es
wird eng auf dem Olymp!
Zur
Stärkung
gönnen
sich
die
Männer
in
der
Berghütte
Tee
und
Kuchen.
Die
Frau
isst
einen
Salat.
Um
14:30
Uhr
ist
es
geschafft,
der
ca.
10 km
lange
Abstieg
bis
zum
Auto
ist
beendet.
Wie
gekommen
geht
es
zurück
zur
Küste.
Brigitte
erhält
auf
dem
Campingplatz
das
vergessene
Kabel
für
ihr
Smartphone,
dann
touren
die
Bergsteiger
nach
O
lympiaki
Akti.
I
m
Straßengewirr
der
Touristenhochburg
dauert
es
einige
Zeit,
bis
das
Quartier
„
Sonnenhaus“
gefunden
ist.
Alles
wird
gut:
Die
deutschsprachige
Vermieterin
überlässt
uns
ein
Apartment,
im
Mittelmeer
wird
ein
Bad
genommen
und
im
Restaurant
„
To
Ladovanero
“
der
Hunger
gestillt.
Der
lange
Tag
endet
um
Mitternacht
mit
dem
Fußball
WM-Spiel Deutschland-Ghana (2:2).
1. Etappe
2. Etappe