GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 29.11.2016
© Erich Arndt
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern
KROATIEN
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Europa
Dinara 1.831
m
Geografie:
Die
Dinara
ist
nicht
nur
einer
der
zahlreichen
Gipfel
des
Dinarischen
Gebirges
,
sondern
ragt
selbstständig
aus
der
Landschaft
empor.
Der
gesamte
Berg
ist
nur
karg
bewachsen.
Es
gibt
keine
Bäume.
Die
Dinara
befindet
sich
im
gleichnamigen
Gebirgszug,
der
sich
parallel
zur
Adriaküste
zwischen
Zadar
und
Split
erstreckt.
Der Berg steht auf der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien/Herzegowina.
Unsere Aufstiegsroute:
Vom
Hotel
IVAN
in
Knin
aus
geht
es
vorerst
über
eine
ca.18 km
lange
Schotterpiste
zur
Berghütte
Brezovac.
Der
Chef
der
Autowerkstatt,
die
gegenüber
dem
Hotel
liegt,
befördert
uns.
Nach
einer
Stunde
Rüttelfahrt
beginnt
der
Aufstieg.
Wir
folgen
den
rot-weißen
Markierungen.
Nach
der
Durchwanderung
eines
Buchenwaldes
geht
es
auf
Bergwiesen
der
Karsthochfläche
entgegen.
Am
Bergfuß
windet
sich
der
Pfad
zum
Gipfelgrat
empor.
Zum
Schluss
gibt
es
leichte
Kraxelei
über
Blockgestein
bis
zum Gipfel.
Unsere Abstiegsroute:
Wie Aufstieg.
Anstrengung:
Bergwanderung (T2) mit leichten Anstiegen. Der Pfad ist durchgängig zu erkennen.
Ausrüstung:
Trittsichere Schuhe und Wanderausrüstung ggf. ist Schutzkleidung erforderlich.
Gefahren:
Im Karstgebiet gibt es Giftschlangen!
Bemerkungen:
Der
Berg
Dinara
wird
von
der
Bevölkerung
auch
Sinjal,
in
Anlehnung
an
das
Wort
Signal
genannt.
Unter
dem
betonierten
Gipfelzeichen
liegt
in
einer
alten
Munitionskiste
das
Gipfelbuch.
Etwa
50
Meter
weiter,
auf
einem
Felskopf
befindet
sich
das
schlichte
Gipfelkreuz.
Da
der
Ort
Knin
ein
großer
Kriegsschauplatz
im
Jugoslawienkrieg
war,
sollte
man
die
markierten
Wege
nicht
verlassen,
denn
es
könnten noch Minen vorhanden sein.
Im Reisetagebuch geblättert
(Donnerstag, 03.07.2014)
Gipfelstein oder Gipfelkreuz, das ist hier die Frage?
Kläffende
Hunde,
die
einem
den
Schlaf
rauben,
gibt
es
auch
in
Knin
in
Kroatien.
Gegen
5:00
Uhr
rappeln
sich
Brigitte,
Danny
und
ich
aus
den
Betten.
Ein
eiliges,
wenn
auch
üppiges
Frühstück
wird
eingenommen,
dann
steigen
die
Sachsen
in
einen
alten
Mercedes-
Transporter
und
fahren
mit
Tomislav
der
Dinara
entgegen.
Wie
in
Bosnien
und
Herzegowina
geht
es
ruckelnd
über
eine
schlagloch-,
pfützen-
und
kurvenreiche
Piste
dem
Berg
entgegen.
Für
Tomislav
scheint
die
Schaukelei
normal
zu
sein,
denn
er
bedient
nebenbei,
während
er
mit
einer
Hand
steuert,
ständig
das
Handy.
Nach
einer
Stunde
ist
die
Schutzhütte
Brezovac
erreicht.
Während
Tomislav
ein
Nickerchen macht, gehen die Sachsen auf Bergtour.
Auf
gut
ausgebauten
und
markierten
Weg
wandern
wir
durch
einen
Buchenwald,
später
über
Grashänge
unserem
Ziel
entgegen.
Die
letzten
Höhenmeter
müssen
über
Blockgestein
gekraxelt
werden.
Um
9:15
Uhr
liegt
Kroatien
unter
uns,
der
Gipfelstein
ist
erreicht.
Vermessungsstein
oder
das
etwa
100 m
entfernt
stehende
Gipfelkreuz,
welche
dieser
beiden
Marken
ist
nun
der
richtige
Gipfel?
Während
Brigitte
fotografiert,
turnen
Danny
und
ich
auf
dem
Stein
und
dem
Kreuz
herum.
Es
ist
es
egal,
welcher
dieser
Punkte nun ein Meter höher als der andere ist.
Die
Gemeinde
der
Geocacher
hat
auch
hier
ein
Versteck
mit
Logbuch
hinterlegt,
dass
natürlich
von
unserem
Bergfreund
gefunden
wird.
Der
Gipfelaufenthalt
bei
bestem
Wetter
ist
sehr
angenehm
und
dauert
eine
Stunde.
Locker
und
entspannt
geht
es
wieder
ins
Tal.
Tomislav
hat
ausgeschlafen
und
bringt
uns
Gipfelstürmer
wohlbehalten
zum
Hotel
zurück.
Fahrer
und
Bergsteiger
sitzen
noch
einwenig
bei
einem
Kaffee
zusammen,
dann
beginnt
für
uns
die
Tagesetappe
im
Auto.
Der
Weg
bis
in
die
Julischen
Alpen
ist
lang.
Gegen
16:30
Uhr
klebt
eine
slowenische
Vignette
an
der
Frontscheibe,
zwei
Stunden
später
ist
der
Parkplatz
der
Berghütte
Aljažev
dom
erreicht.
Brigitte,
Danny
und
Erich
checken
ein,
ordnen
die
Sachen,
stillen
Hunger
und
Durst
mit
Spaghetti,
Gulaschsuppe,
Palatschinken
und
Bier
und
gehen ins Bett.