GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 27.12.2016
© Erich Arndt
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern
DÄNEMARK
Geografie:
Der
Møllehøj
ist
mit
170,86
Metern
die
höchste
natürliche
Erhebung
Dänemarks
in
Kontinentaleuropa.
Der
Gipfel
ist
eine
eiszeitliche
Endmoräne.
Sie
liegt
in
der
Kommune
Skanderborg
in
Ost-Jütland
und
ist
51 cm
höher
als
der
200
Meter
östlich gelegene Ejer Bavnehøj.
Unsere Aufstiegsroute:
Von der Ausfahrt Nr. 54 der Autobahn E45 (Flensburg - Aarhus) ist der Gipfel auf
ausgeschilderter Strecke in wenigen Minuten (2 km) zu erreichen.
Unsere Abstiegsroute:
Wie Aufstieg.
Anstrengung:
Leichte Wanderung (T1).
Ausrüstung:
Wanderausrüstung.
Gefahren:
Keine.
Bemerkungen:
Von
1838
bis
1917
stand
eine
Windmühle
auf
dem
Møllehøj.
Die
höchste
Stelle
wird
heute
von
deren
Mühlstein
markiert.
Heute
befindet
sich
hier
ein
Bauernhof.
Die
Erhebung
wurde
erst
2005
allgemein
bekannt,
als
neue,
noch
präzisere
Messmethoden
die
genaue
Höhe
feststellten.
Zudem
wurde
der
Umstand
berücksichtigt,
dass
die
von
Menschen
auf
dem
Gipfel
und
Bergflanken
des
Yding
Skovhoj
geschaffenen
Aufschüttungen
(173
m)
-
die
als
Hügelgräber
aus
der
Bronzezeit identifiziert wurden - nicht berücksichtigt werden können.
Die bislang höchste natürliche Erhebung war Ejer Bavnehøj
1924
wurde
ein
13 m
hohes
Steinmonument
auf
dem
einstigen
Gipfel
errichtet,
welches
an
die
Wiedervereinigung
von
Südjütland
mit
Dänemark
nach
dem
1.
Weltkrieg
erinnert
(Südjütland
wurde
1864
nach
dem
preußisch-dänischen
Krieg
von Preußen annektiert).
Die
höchste
natürliche
Erhebung
des
Landes
außerhalb
Europas
befindet
sich
in
Grönland.
Auf
der
größten
Insel
der
Erde,
die
ein
autonomer
Bestandteil
Dänemarks ist, befindet sich der 3.693 m hohe Gunnbjörn Fjeld.
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Europa
Im Reisetagebuch geblättert
(Mittwoch, 14.05.2014)
Wenn sich der Ejer Bavnehøj und Yding Skovhøj streiten, freut sich der Møllehøj
Møllehøj 171 m
Um
7:30
Uhr
wird
mit
den
Gastgebern
Heinz
und
Marlies
am
reich
gedeckten
Morgentisch
gefrühstückt.
Gut
gesättigt
brechen
Brigitte
und
ich
in
Parchim
zur
Fahrt
nach
Dänemark
auf.
Nach
drei
Autostunden
ist
die
angesteuerte
eiszeitliche
Endmoräne
im
Nachbarland
erreicht.
In
Dänemark
ist
die
Gipfelsuche
nach
dem
höchsten
Berg
des
Landes
nicht
so
einfach,
denn
hier
stritten
sich
noch
vor
wenigen
Jahren
die
Experten
und
drei
Konkurrenten auf niedrigem Niveau um die Vorherrschaft.
Wenn
wir
nun
schon
mal
da
sind,
sollen
auch
alle
drei
Hügelchen
besucht
werden.
Zuerst
geht
es
auf
den
offiziellen,
aber
falschen
Höchsten,
den
Ejer
Bavnehøj.
Auf
dem
Hügel
wurde
1924
ein
13 m
hohes
Steinmonument
errichtet,
welches
an
die
Wiedervereinigung
von
Südjütland
mit
Dänemark
nach
dem
1.
Weltkrieg
erinnert.
Von
der
Aussichtsplattform
des
Turmes
gibt
es
einen
weiten
Blick
über
die
sanften
Hügel,
Weiden
und
Wälder
der
Umgebung.
Nach
dem
Abstieg
gehen
wir
zum
200 m
entfernt
liegenden
Mühlenhügel.
Der
170,86 m
hohe
Møllehøj
ist
der
wahre
Gipfel.
Er
liegt
in
der
Nähe
eines
Bauernhofs
auf
einer
Viehweide
und
ist
mit
einem
Mühlstein
markiert.
Von
1838
bis
1917
stand
auf
dem
Møllehøj
eine
Windmühle.
Die
Erhebung
wurde
2005
bekannt,
als
eine
neue
noch
präzisere
Messmethode
die
genaue
Höhe
feststellte.
Zudem
wurde
der
Umstand
berücksichtigt,
dass
der
scheinbar
höchste,
aber
falsche
Gipfel
des
Yding
Skovhøj,
eine
von
Menschen
geschaffene
Aufschüttung
(172.66
m)
–
die
als
Hügelgrab
aus
der
Bronzezeit
identifiziert
wurde
–
nicht
berücksichtigt
werden
kann.
Zu
guter
Letzt
touren
wir
zum
2 km
entfernt
liegenden
Yding
Skovhøj.
Mann
und
Frau
schlagen
sich
durch
das
Unterholz
eines
Waldes,
bis
sie
den
zugewachsenen
Grabhügel
gefunden
haben.
Es
soll
dem
Fürsten
aus
der
Bronzezeit,
der
hier
zwischen
1.800
und
1.000
vor
Christus
in
Kleidern
und
Schmuck
begraben
wurde,
die
Ehre
zustehen,
dass
er
einmal
als
höchster
Punkt
Dänemarks
galt.
Unsere
geografische
Aufgabe
ist
erledigt,
jetzt müssen wir ein Quartier für die Nacht finden.